Seit wir ins zentrale und renovierte Fabrikgebäude eingezogen sind, entwickeln sich neue Ideen und Visionen auf unterschiedlichen Ebenen. In naher oder ferner Zukunft streben wir folgende bildungskulturellen, baulichen, historischen und landschaftlichen Projekte an:

Bildungskulturelle Projektideen

2019 möchten wir das Angebot eines kontinuierlichen (wöchentlichen) Formats für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der Region Laufental–Thierstein lancieren, die in künstlerisch gestalterische, zu Beginn vor allem in malerische, Prozesse eintauchen. (Vergleichbar mit dem wöchentlichen Musikunterricht, der in der Region im Kulturzentrum Alts Schlachthaus in Laufen angeboten wird).

Im Sommer planen wir Kursangebote für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Ferienpass Laufental-Thierstein. 

 

Bauliche Projektideen

Neben dem nun renovierten Fabrikgebäude stehen drei anliegende Bauten auf unseren 4000 m2 Land: der Trockenschopf, die Stockbiegerei, das Lagerhaus mit Annex. Die Gebäude werden alle erhalten, aber erst renoviert, wenn der Betrieb im Haupthaus gesichert ist und die möglichen Projekte detailliert geplant sind. 

Der Trockenschopf 

ein Ausstellungsraum?
ein Kursraum?
eine Herberge im SAC-Stil?

 

Die Stockbiegerei

Ateliers für Künstler*innen?
Platz für Architekt*innen?

 
Lagerhaus mit Annex.jpg

Das Lagerhaus mit Annex

Ein Studienobjekt für Architekturstudierende?
Ein Klanghaus oder Raum zum Tanzen?
Zusätzliche Gästezimmer?
Eine kleine Cafeteria an der Sonne?

 

Historische Projektidee

Die «Pfyfi» war für das Dorf Kleinlützel und die Umgebung ein prägender Ort. Nicht nur am Bau selbst lassen sich Geschichten von Arbeit, Leben und Veränderung ablesen. Jede*r hat eine eigene Erinnerung an die Pfeifen- und Stockfabrik und weiss eine Geschichte dazu. Diesen Erinnerungen sind wir auf der Spur. Wir sammeln persönliche Geschichten und Anekdoten und wollen Fotografien und Dokumente der ehemaligen Bru-Bu-Fabrik zusammentragen. An der Eröffnung Mitte November lancierten wir dieses Projekt, indem wir Kontakte knüpften zu Lützler*innen, die in der Fabrik gearbeitet haben, regelmässig zu Besuch waren oder als Sohn und Tochter des Abwarts sogar hier aufgewachsen sind.

 

Landschaftliche Projektideen

Die landschaftliche Umgebung auf 2000 m2 wird ein lebendiger, aber ruhiger Ort sein. Ab Frühling 2019 möchten wir neben der bereits ausgepflanzten Wildhecke weitere Wildpflanzen, Bäume und Sträucher setzen: Farbiger Flor, Färbergärtchen, Gemüsegarten. Dies könnte in Kooperation mit sozialen Projekten geschehen. 

Als Ergänzung zu den Innenräumen in den unterschiedlichen Gebäuden soll es im Garten Platz geben, an dem man zur Ruhe kommen und Kraft aus der Natur schöpfen kann. Auch dort ist es möglich, Kurse zu veranstalten.